Bruno-Frey-Kultur-Preis 2017

Die Jury hat getagt, die Preisträger stehen fest und sind informiert. Wir gratulieren allen Gewinnern herzlich.

WG goes Klassik: Wieland Gymnasium Biberach
Weil wir (nicht) von dieser Welt sind: Gymnasium Ochsenhausen
Universal Monsters: Carl-Laemmle-Gymnasium Laupheim
Musik Komposition: Michael Kaspar
Romeo u Julia: Mali Gemeinschaftschule
Frühlingsgefühle: Realschule Laupheim
Künstlerzaun: Grundschule Alleshausen
Kuckuck, Krake, Kakerlake: Barck/Herzberg
Stadt-Checker: Mali-Gemeinschaftschule (Förderpreis)
Was hab ich getan: Johannes Haag
It can be done: Carl-Laemmle-Gymnasium Laupheim
Burgenland 71: Houzayfa Al Rahmoun

Zwölf Projekte aus den Sparten Theater, Musik, Bildende Kunst und Medienkunst hat die Bruno-Frey-Stiftung mit dem Bruno-Frey-Kulturpreis ausgezeichnet. Insgesamt 27.000 Euro Preisgeld hat die Stiftung vergeben. „Mit dem Bruno-Frey-Kulturpreis wollen wir die unterschiedlichsten kulturellen Aktivitäten von und für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fördern. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Die Bandbreite der prämierten Projekte reicht vom Künstlerzaun bis zum Kurzfilm", erklärt Jörg Hochhausen, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Der Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben und soll 2019 wieder vergeben werden.


Der Stiftungszweck der Bruno-Frey-Stiftung ist die musische und kulturelle Erziehung der Jugend im Landkreis Biberach. So hat es der in Biberach geborene Unternehmer Bruno Frey in seinem Testament verfügt. Um diesen Auftrag zeitgemäß umsetzen zu können, verlieh die Stiftung nun erstmals den Bruno-Frey-Kulturpreis. Die Preisverleihung fand, umrahmt von Musik, am 15. November 2017 in der Bruno-Frey-Musikschule in Biberach statt. Der Vorstand und der Geschäftsführer der Stiftung sowie die Jurymitglieder würdigten die herausragenden Leistungen der Preisträger. An der Veranstaltung nahmen rund 80 Vertreter der Preisträger teil.

Wieland-Gymnasium erhielt höchsten Einzelpreis
Der höchste Einzelpreis mit 5.000 Euro ging an das Wieland Gymnasium Biberach für das Musiktheater „WG goes Klassik". Darin inszenierten die Schüler der Klassen 8 bis 12 Goethes Faust mit Musik, Theater, Tanz und Kunst. Zudem brachten Schüler der Klassen 5 bis 7 mit dem Singspiel „Und nachts die Freiheit" von Basti Bund Kindheit und Jugend von Friedrich Schiller auf die Bühne. Insgesamt waren rund 180 Kinder und Jugendliche an dem Projekt beteiligt.
Weitere erste Preise erhielten Houzayfa Al Rahmoun für seinen Kurzfilm Burgenland 71, die Federsee-Grundschule Alleshausen für die Gestaltung eines Künstlerzauns, die Lesegruppe Barck für die Rauminstallation zum Buch „Kuckuck, Krake, Kakerlake – Das etwas andere Tierbuch" sowie das Carl-Lämmle-Gymnasium Laupheim für das Musical „Universal Monsters".

Zweite Preise gingen an das Gymnasium Ochsenhausen für eine Komposition zum Thema Integration und Toleranz sowie an die Klasse 7c des Carl-Lämmle-Gymnasium fu?r einen Trickfilm zum Namensgeber der Schule.


Mit dritten Preisen wurden die Komposition „Let Your Imagination Run Wild" für Blasorchester von Michael Kaspar, der Film „Was hab ich getan" von Johannes Haag sowie die Theaterstücke „Romeo und Julia" der Mali-Gesamtschule Biberach und „Frühlingsgefühle" der Realschule Laupheim ausgezeichnet. Mit einem Förderpreis von 1.000 Euro unterstützt die Bruno-Frey-Stiftung den „Stadtchecker", einen mehrsprachigen Stadtführer von Jugendlichen für Jugendliche der Mali-Gemeinschaftsschule.


Jury wählte aus 28 Bewerbungen aus
„Wir bedanken uns bei den vielen engagierten Kulturschaffenden, die sich um den Preis beworben haben. Die durchgehend gelungenen Projekte, die bei uns eingegangen sind, haben uns begeistert", erklärt Wolfgang Kempfle, Geschäftsführer der Stiftung.


Insgesamt 28 Bewerbungen hat die Bruno-Frey-Stiftung für den Kulturpreis erhalten. Daraus wählte eine fünfköpfige Jury die Gewinner aus. Den Vorsitz der Jury hatte Richard Brenner übernommen, Leiter der Musikschule Gregorianum in Laupheim. Weiter zählten Produzent und Filmemacher Philipp Käßbohrer, Kunstexperte Dr. Uwe Degreif, Theaterregisseurin Corinna Palm und Wolfgang Kempfle als Vertreter der Stiftung zur Jury. Eingereicht werden konnten alle Kulturprojekte aus dem Landkreis Biberach von oder für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, die bis zum 31. Juli 2017 durchgeführt worden waren.